Teilt dem Ständerat eure Missbilligung der Waffenexportpolitik mit!

Der Vorstand von IFOR-MIR Schweiz ruft seine Mitglieder und FreundInnen auf, dem Ständerat ihre Missbilligung der vom Bundesrat vorgesehenen Lockerung der Waffenausfuhrverordnung mitzuteilen. Am Donnerstag, 6 Dezember wird im Ständerat dieses Geschäft behandelt und wir fürchten, dass die bundesrätliche Haltung gut geheissen wird.

Eine kurze Mitteilung könnte etwa so aussehen:

Diese Woche steht das Thema Waffenausfuhr auf der Tagesordnung des Ständerats. Die Wirtschaft ist eines ihrer Hauptthemen. Ich kenne Ihre Haltung zum Thema Waffenexporte nicht. Dennoch möchte ich Ihnen meine grossen Bedenken mitteilen.

Ich bin empört über die schweizerischen Exporte von Kriegsmaterial. Die Argumentation von Bundesrat und Waffenindustrie, wonach diese Exporte gut seien für unsere Wirtschaft kann ich ganz und gar nicht teilen. Auch wenn das Kriegsgeschäft (vorübergehend) gut ist für die Wirtschaft, bleibt doch die Tatsache, dass es Elend und Tod verbreitet und der Zukunft unserer Kinder und Grosskinder schaden. Wozu ist eine blühende Wirtschaft gut, wenn sie auf Blutvergiessen gründet?

Die Adressen sind auf der Website des Ständerats verfügbar.

Wer französisch liest, wird den Artikel in Le Temps vom 4. Dezember schätzen:

Les armes de la colère

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