Zum 50. Todestag von John F. Kennedy. Hätte er den Vietnamkrieg verhindert?

Vielleicht wäre es dem US-Präsidenten John F. Kennedy gelungen den Vietnamkrieg zu verhindern. Nach der Ermordung von Kennedy vor 50 Jahren, am 22. November 1963, verbissen sich die Vereinigten Staaten immer mehr in diesen Krieg in Südostasien. Dieser Krieg forderte schlussendlich über 55‘000 US Soldaten das Leben und schätzungsweise drei bis vier Millionen Vietnamesen, Laoten und Kambodschanern.

Nach dem Vietnamkrieg wurden die Verbrechen dieses Krieges eingehend untersucht, vor allem durch das „Vietnam War Crimes Tribunal“, an dem auch die Philosophen Bertrand Russel und Jean Paul Sartre teilnahmen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Russell-Tribunal

Diese Untersuchungen des nichtstaatlichen „Vietnam War Crimes Tribunal“ hatten aber keine Folgen, die verantwortlichen Politiker und Militärs wurden nicht zur Rechenschaft gezogen, wie in den letzten Jahren Politiker und Militärs des Balkans und Afrikas. Washington beharrt auch heute auf dem exklusiven Recht auf Straffreiheit für seine Soldaten und Politiker vor dem Internationalen Strafgerichtshof, auch nach den Folterungen in Abu Ghraib, Bagram, Guantánamo und den aussergerichtlichen Hinrichtungen durch Drohnen die tausenden Zivilisten in Afghanistan, Pakistan, dem Jemen, in Somalia und auf den Philippinen das Leben gekostet haben.

Ein Krieg gegen Kuba stoppte John F. Kennedy 1962, er lehnte die Realisierung der geheimen Operation Northwoods die vom Pentagon vorbereitet worden war ab. Die Operation Northwoods war ein Geheimplan der am 13. März 1962 John F. Kennedy vorgelegt wurde. (http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods) Diese Operation hätte einen Angriff auf Kuba rechtfertigen sollen. Mit einem fingierten Angriff auf ein US-Passagierflugzeug und mit inszenierten Terroranschlägen in den USA sollte die Invasion Kubas Unterstützung finden. Für die inszenierte Entführung des Passagierflugzeuges und die Terroranschläge in den USA hätte man im Nachhinein Fidel Castro verantwortlich gemacht.

John F. Kennedy hatte schon einmal mit einer Invasion Kubas ein Desaster erlebt, mit der am 17. April 1961 gestarteten so genannten Schweinebuchtinvasion. Diese Invasion Kubas von kubanischen Exilanten und mit verdeckter Unterstützung des US-Geheimdienstes CIA scheiterte kläglich. Kennedy war bei diesem Angriff auf Kuba erst 90 Tage im Amt. (http://de.wikipedia.org/wiki/Invasion_in_der_Schweinebucht)

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