Zum 50. Todestag von John F. Kennedy ein Buch von Mathias Bröckers „JFK Staatsstreich in Amerika“

Seit dem Tod von Kennedy vor 50 Jahren wird spekuliert wer Kennedy wirklich umgebracht hatte. Der Journalist Mathias Bröckers hat zum 50. Todestag John F. Kennedy ein Buch veröffentlicht mit dem Titel „JFK Staatsstreich in Amerika“, im Westend Verlag. Bröckers dokumentiert in diesem Buch nicht nur Fakts zum Attentat auf Kennedy sondern auch die Politik diesen jungen Präsidenten der Vereinigten Staaten. Vielleicht wäre es Kennedy, denkt Bröckers, falls er nicht umgekommen wäre, gelungen den Vietnamkrieg zu stoppen. Nach der Ermordung von Kennedy vor 50 Jahren verbissen sich die Vereinigten Staaten immer mehr in diesen Krieg in Südostasien. Von 1955 bis 1975 wurden über 55‘000 US Soldaten in diesem Konflikt getötet und schätzungsweise drei Millionen Vietnamesen, Laoten und Kambodschanern verloren ihr Leben.

Die Ermordung von Robert Kennedy und Martin Luther King

Mathias Bröckers hat in seinem Buch zusätzliche, unbestrittene und viele neue Fakten aus Untersuchungen über den Kennedy-Mord zusammengetragen. Am Schluss des Buches thematisiert Bröckers auch die Ermordung von Robert Kennedy, der am 6. Juni 1968 in Los Angeles umgebracht wurde. Robert Kennedy hätte gute Chancen gehabt Präsident der USA zu werden und hätte wahrscheinlich versucht die Politik der Entspannung mit dem Ostblock seines Bruders Jacks wieder aufzunehmen. Robert Kennedy wollte unter anderem die US-Truppen aus Vietnam abziehen. Auch die Tötung von Martin Luther King am 4. April 1968 streift Bröckers in seinem Buch „JFK, Staatstreich in Amerika“.

 1961: Gescheiterte Schweinebuchtinvasion auf Kuba

Kennedy machte sich bei den Geheimdiensten und im Pentagon schon früh verhasst, schon in den ersten Monaten seiner Amtszeit, auch im Zusammenhang mit der sogenannten Schweinebuchtinvasion auf Kuba. Diese Invasion Kubas wurde am 17. April 1961 gestartet. Sie endete in einem Desaster. Dieser Angriff auf Kuba, von kubanischen Exilanten und mit verdeckter Unterstützung des US-Geheimdienstes CIA, scheiterte kläglich. Kennedy war bei diesem Angriff auf Kuba erst 90 Tage im Amt. (http://de.wikipedia.org/wiki/Invasion_in_der_Schweinebucht)

Pentagon und Geheimdienste wussten im Voraus, dass die Schweinebuchtinvasion scheitern wird

Wie Bröckers in seinem Buch dokumentiert, wussten die führenden Leute des Pentagons und der Geheimdienste im Voraus, dass die Schweinebuchtinvasion scheitern wird, und dass es in Kuba nicht zu einem Aufstand gegen das Castro Regime kommen wird, wie man hoffte. Aber sie rechneten damit, dass der neue Präsident nach dem Misserfolg in der Schweinebucht ihnen grünes Licht geben würde für eine grosse militärische Intervention in Kuba, um das dortige Regime zu beseitigen. Aber Kennedy lehnte nach der schmählichen Niederlage und der Gefangennahme von 1‘000 Invasoren eine Fortsetzung der Operation ab.

Operation Northwoods: Fingierter Angriff auf ein US-Passagierflugzeug und inszenierte Terroranschläge in den USA zur Rechtfertigung für einen Krieg gegen Kuba

Später lehnte Kennedy auch die Realisierung der geheimen Operation Northwoods ab, die vom Pentagon vorbereitet worden war. Diese Operation war ein Geheimplan der am 13. März 1962  John F. Kennedy vorgelegt wurde. Sie hätte einen Angriff auf Kuba rechtfertigen sollen. Mit einem fingierten Angriff auf ein US-Passagierflugzeug und mit inszenierten Terroranschlägen in den USA sollte die Invasion Kubas Unterstützung finden. Für die inszenierte Entführung des Passagierflugzeuges und die Terroranschläge in den USA hätte man im Nachhinein Fidel Castro verantwortlich gemacht. (http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods)

Lyman L. Lemnitzer, der den verbrecherischen Plan Northwoods unterzeichnet hatte, wurde Oberkommandierender der NATO in Europa

Stabschef Lyman L. Lemnitzer hatte diesen verbrecherischen Plan Northwoods unterzeichnet. Nach Kennedys Ermordung wurde dieser Militär trotzdem zum Vorsitzenden und Oberkommandierenden der NATO in Europa.

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