Vor vierzig Jahren war der Vietnamkrieg zu Ende. Warum wurde dieser Krieg geführt?

Vor vierzig Jahren, am 30. April 1975, war der dreissigjährige Vietnamkrieg zu Ende. Die Verantwortlichen für diesen Krieg, der Millionen Menschen das Leben kostete, wurden nie zur Verantwortung gezogen. Worum ging es in diesem Krieg? Von 1946 bis 1954 kämpfte die vietnamesische Unabhängigkeitsbewegung, der „Viet Minh“, gegen die Kolonialmacht Frankreich und zwang La Grande Nation 1954 zum Abzug. Vietnam teilte sich danach in einen kommunistischen Nord- und einen antikommunistischen Südteil. Die Nationale Front für die Befreiung Südvietnams, der „Vietcong“ wollte Nord- und Südvietnam wiedervereinigen und verlangte freie Wahlen in Nord und Süd. Die Wahlen wurden von Südvietnam jedoch abgelehnt. Nordvietnam unterstützte den „Vietcong“. Die USA halfen Südvietnam militärisch. Später unterstützen auch China und die Sowjetunion den Vietcong. Neben den USA halfen Südkorea, Thailand, Australien, Philippinen, Neuseeland und Taiwan Südvietnam militärisch.

Schweizer Fremdenlegionäre kämpften in Indochina. Viele kehrten traumatisiert zurück. 

Fremdenlegionäre kehrten nach ihrem Einsatz für Frankreich in Indochina und in Algerien auch wieder in die Schweiz, in ihre Heimat zurück. 1968 traf ich im unterirdischen Obdachlosenbunker von Pfarrer Sieber am Helvetiaplatz in Zürich einige solcher Legionäre: Es waren nette Menschen, die traumatisiert durch den Krieg, es sehr schwer hatten sich hier wieder zurückzufinden, auf dieser Insel des Friedens, der Schweiz, die oft gerade beiden Kriegsparteien mit Waffen belieferte.

Fallen Staaten wie Domino Steine um und werden kommunistisch?

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Osteuropa, China und Nordkorea unter die so genannte rote Herrschaft geraten. Nach dem Abzug der französischen Kolonialmacht wurde auch Nordvietnam „kommunistisch“, was immer das heissen mochte. Die USA befürchteten, dass nach den osteuropäischen Staaten, China und Nordkorea weitere „Domino Steine“ der noch „freien Welt“ in Asien umfallen würden: Laos, Kambodscha, Thailand, Malaysia, Indonesien, Burma und Indien. (1) http://de.wikipedia.org/wiki/Domino-Theorie)

Kampf für den Erhalt, der freien, kapitalistischen und christlichen Welt

Das kommunistische Reich des Bösen schien sich nach dem Zweiten Weltkrieg wie ein Krebsgeschwür über die ganze Erde auszubreiten. Deshalb galt es für die USA sich überall mit aller Macht sich für den Erhalt, der freien, kapitalistischen und christlichen Welt zu engagieren auch in Südvietnam, wo der Vietcong gegen die antikommunistische Regierung Südvietnams kämpfte. Auch christliche Kreise waren besorgt über die Ausbreitung eines erklärt atheistischen Systems. In den USA hatte schon Kardinal Spellman den Kommunistenjäger Joe McCarthy gesegnet und die berüchtigte “China Lobby” unterstützt, die für einen Krieg gegen Rotchina Reklame machte. Der katholische Kardinal forderte schon Mitte der fünfziger Jahre, Amerikas geballte Macht in Vietnam einzusetzen, wie 1967 im Spiegel zu lesen war. 1966 rühmte Spellman die Vietnam-GIs als “Soldaten Christi” und ermutigte sie zum Kampf bis zum totalen Sieg. (DER SPIEGEL 51/1967)

(2) http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46209569.html)

Das Engagement der USA in Vietnam wurde 1964 ausgeweitet.

Nordvietnamesische Schiffe beschossen am 2. August 1964 angeblich einen US-Zerstörer im Golf von Tonkin. Dieser Angriff war jedoch fingiert, fand so nicht statt. Die US-Regierung musste damals einen „Grund“ haben Nordvietnam zu bombardieren und US Bodentruppen in Südvietnam einzusetzen. Der vorgetäuschte Zwischenfall im Golf von Tonkin wurde den auch vom US-Präsidenten Lyndon Johnson als Begründung für die sogenannte Tonkin Resolution angeführt, welche die offizielle Beteiligung der USA an den damals stattfindenden Feindseligkeiten zwischen Nord- und Südvietnam vorsah, die sich der Folge zum Vietnamkrieg, von 1965-75, ausweiteten. Dieser Krieg forderte in Vietnam, Laos und Kambodscha schätzungsweise vier Millionen Menschen das Leben. Mehrere Millionen Menschen wurden verstümmelt und dem hochgiftigen Entlaubungsmittel Agent Orange ausgesetzt.

Daniel Ellsberg brachte die Lügen des Tonkin-Zwischenfalls ans Tageslicht

Daniel Ellsberg deckte die Hintergründe des Tonkin-Zwischenfalles 1971 mit den geheimen Pentagon-Papieren auf. Ellsberg würde heute unter dem US-Präsidenten Barack Obama, wie der US-Soldat Bradley Manning, für seinen Verrat jahrzehntelang eingesperrt, wenn er sich nicht wie Edward Snowden ins Ausland hätte retten können. Am 30. November 2005 vom US-Geheimdienst NSA freigegebene Dokumente bestätigten nochmals, dass der an US-Präsident Johnson gemeldete Angriff Nordvietnams durch einseitige Auswahl von Funkmeldungen suggeriert, also gezielt vorgetäuscht worden war.

(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Tonkin-Zwischenfall

1962: US-Präsident John F. Kennedy stoppte die „Operation Northwoods“ gegen Kuba

Der Tonkin Zwischenfall ist nur eine der vielen Operationen unter falscher Flagge der USA zur Sicherung der so genannten „freien Welt“. Die Operation Northwoods hätte 1962 einen Angriff auf Kuba rechtfertigen sollen. Mit einem fingierten Angriff auf ein US-Passagierflugzeug und mit inszenierten Terroranschlägen in den USA sollte die Invasion Kubas Unterstützung finden. Für die arrangierte Entführung des Passagierflugzeuges und die Terroranschläge in den USA hätte man im Nachhinein Fidel Castro verantwortlich gemacht. Kennedy lehnte am 13. März 1962 die Realisierung dieses Planes des Pentagons ab. (4) http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods

1990: US-PR-Agentur fabrizierte die Brutkastenlüge vor dem Angriff auf den Irak

1990, nach der Invasion Kuweits durch den Irak, wurde von einer US-Werbeagentur die „Brutkastenlüge“ fabriziert, im Auftrag der „Dienste“, um die öffentliche Meinung in den USA auf den geplanten Angriff auf den Irak einzustimmen. Irakische Soldaten sollten damals in einem Spital in Kuweit Säuglinge aus Brutkästen herausgerissen und getötet haben, was jedoch eine erfundene Geschichte der US PR-Agentur war.

(5) http://de.wikipedia.org/wiki/Brutkastenl%C3%BCge)

2003: Die Lüge der Massenvernichtungsmittel von Saddam Hussein

2003 wurde zur Begründung für den Irakkrieg behauptet, Saddam Hussein sei im Besitze von Massenvernichtungsmittel und bedrohe die Welt. Am 5. Februar 2003 präsentierte US-Aussenminister Colin Powell sogar “Beweise” für die angeblichen irakischen Massenvernichtungswaffen vor dem UN-Sicherheitsrat, die sich später als Fälschungen herausstellten.

(6) http://de.wikipedia.org/wiki/Begr%C3%BCndung_f%C3%BCr_den_Irakkrieg

  1. September 2001: Unklar was bei diesen Terroranschlägen wirklich passiert ist

Was bei den Anschlägen am 11. September 2001 wirklich passiert ist, ist nicht klar. Klar ist, dass der offizielle Untersuchungsbericht des 11. September 2001 auch auf Aussagen von Gefangenen basiert die gefoltert wurden: Der 9/11 Kronzeuge Khalid Sheikh Mohammed bekannte sich nach 183-Waterboarding Behandlungen, dem simulierten Ertrinken, und anderen Folterungen verantwortlich für die Terroranschläge.

Der Kern des offiziellen 9/11 Commission Report – nämlich die Kapitel 5 und 7 zur angeblichen Planung der Anschläge, beruhen auf Aussagen gefolterter Al Qaida-Kämpfer. Nachgelesen kann dies im 9/11 commission Report der US-Regierung

(7) http://www.9-11commission.gov/report/911Report.pdf

Der offizielle CIA-Folter-Report

Welche Methoden angewendet wurden, um zu Geständnissen zu kommen, kann im offiziellen CIA-Folter-Report nachgelesen werden, der kürzlich veröffentlicht wurde. Deutsch: Wolfgang Nešković (Herausgeber) Der CIA Folter Report. Der offizielle Bericht des US-Senats zum Internierungs- und Verhörprogramm des CIA, Westend Verlag 2015.

Telefongespräche aus hochfliegenden Flugzeugen, die 2001 noch gar nicht möglich waren

Der 9/11 Untersuchungsbericht der US-Regierung basiert auch auf zahlreichen Telefongesprächen der Passagiere aus den vier entführten Flugzeugen die in einer Höhe von 10‘000 Meter flogen. (unter anderem die Bewaffnung der Flugpiraten mit Teppichmessern wurde auf Grund dieser Gespräche im 9/11 Report belegt) Solche Telefonate mit Handys waren damals, 2001, technisch nicht möglich. Erst heute kann man bei einigen Fluggesellschaften via Satelliten mit Handys telefonieren. Bei der Fluggesellschaft Swiss, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, sind auch heute Telefongespräche mit mobilen Telefonen während dem Flug nicht erlaubt, wie mir Swiss kürzlich mitgeteilt hat.

Architekten, Ingenieure und Piloten fordern eine Untersuchung über 9/11

Piloten (8) http://pilotsfor911truth.org/), und Architekten und Ingenieure: (9) http://www.ae911truth.org/) fordern seit langem eine neue Untersuchung über 9/11, da es offensichtlich ist, dass vieles in dem 9/11 Untersuchungsbericht der US-Regierung nicht stimmen kann. Auch in der Schweiz wird eine neue Untersuchung von 9/11 verlangt: Schweizer Website: www.AE911Truth.ch

Zum Beispiel: Wie auf der Website der „pilots911thruth“ zu lesen ist, sandte das entführte Flugzeug, die UNITED 175, das in den Südturm des World Trade Center geflogen sein soll, noch nach dem Einschlag in diesen Wolkenkratzer in New York automatische Signale an eine Bodenstation in der Nähe von Harrisburg und Pittsburgh.

(10) http://pilotsfor911truth.org/ACARS-CONFIRMED-911-AIRCRAFT-AIRBORNE-LONG-AFTER-CRASH.html

Architekt Richard Gage, wird am 6. Mai 2015 in Lausanne sprechen

Richard Gage, Präsident und Gründer der Vereinigung der Ingenieure und Architekten, die eine neue Untersuchung der Terroranschläge vom 11. September 2001 verlangen, reist im Moment durch 10 europäische Länder. Er spricht in Reykjavik, Kopenhagen, Berlin, Delft, London, Paris, Lausanne, Rom, Wien, Budapest und weiteren Städten. Am 6. Mai wird er in Lausanne, in der Schweiz einen Vortrag halten.

Richard Gage wird in Lausanne den Einsturz der drei Wolkenkratzer des World Trade Center vom 11. September 2001 dokumentieren. Was nicht so bekannt ist: Am 11. September 2001 stürzte nämlich auch dritter Wolkenkratzer des World Trade Center ein, ohne dass ein Flugzeug hineingeflogen war.

(11) http://www.11septembre.ch/topic/index.html

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