Umsetzung Gesamtschweizerisches Präventionsprogramm Jugend und Gewalt


Das gemeinsame Programm von Bund, Kantonen, Städte und Gemeinden soll in den nächsten fünf Jahren die Grundlage für eine wirksame Gewaltprävention in der Schweiz schaffen. Es wird eine Wissensbasis über Good Practice in der Gewaltprävention aufgebaut, die Vernetzung und Zusammenarbeit der relevanten Akteure gefördert und es werden Vorschläge für ein optimales Zusammenwirken von Prävention, Intervention und Repression erarbeitet.

Ab 2011 sollen die bestehenden Präventionsmassnahmen in den Themenfeldern Familie, Schule und Sozialraum systematisch erfasst und Erfolgreiches soll zur Entwicklung einer Good Practice identifiziert werden. Dazu sind Evaluation von bereits bestehenden Präventionsprojekten sowie die Unterstützung von Modellprojekten vorgesehen. Um das wissenschaftlich abgestützte Wissen gezielt und praxisnah zu vermitteln, wird das BSV ein telefonisches Beratungsangebot aufbauen sowie Vernetzungsanlässe und Weiterbildungen unterstützen. Über verschiedene Informationskanäle wird das BSV laufend über die Ergebnisse berichten.

Die strategische Steuerung des Programms ist durch die tripartite Steuergruppe, bestehend aus je sechs Vertreter/innen des Bundes, der Kantone sowie der Städte und Gemeinden gewährleistet. Für die Zusammenarbeit auf der fachlichen Ebene ist im Frühjahr 2011 ein Netzwerk der kantonalen und kommunalen Ansprechstellen für Gewaltprävention aufgebaut worden. Expertengruppen unterstützen das BSV bei den Umsetzungsarbeiten.

Nächste Termine:

Das nächste Treffen des Netzwerkes der kantonalen und kommunalen Ansprechstellen für Gewaltprävention ist für den 6. Dezember 2011 in Bern geplant. Am 9. März 2012 wird die erste von drei nationalen Konferenzen zu Jugend und Gewalt im Rathaus Bern stattfinden. Die nächste Eingabefrist für Projektvorschläge (Modell- und Evaluationsprojekte) ist der 30. September 2011 (siehe Unterlagen zum Download). Anfragen zur Unterstützung von Veranstaltungen und Weiterbildungen können ebenfalls bis zu diesem Zeitpunkt eingegeben werden.

Newsletter 1

Projektübersicht

Link zum Bundesamt für Sozialversicherungen

Beitrag erstellt in

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *