Stopp Hinrichtungen: in Pakistan, den USA und mit US-Drohnen

In den kommenden Wochen will Pakistan bis zu 500 Terroristen hinrichten lassen, als Folge des Attentats auf eine Schule in Peshawar bei dem 150 Personen getötet worden sind. Uno-Sekretär Ban Ki Moon appellierte an Pakistan die Vollstreckung dieser Todesurteile auszusetzen. Auch die USA müssten endlich ihre Hinrichtungen aussetzen, zu Hause aber auch im Ausland. Die USA töten laufend mit Drohnen Verdächtige in Pakistan, dem Jemen, in Afghanistan und in Somalia. Bei der Vollstreckung dieser  Todesurteile, ohne Beweisaufnahmen, ohne Gerichtsprozess, kommen auch immer wieder viele Zivilisten um. Diese Tötungen sind nicht vereinbar mit der UNO Charta und der Menschenrechtskonvention. Aussergerichtliche Hinrichtungen verletzen das Völkerrecht und die Menschenrechtserklärung die auch die USA unterschrieben hat.

In der der Erklärung der Menschenrechte von 1948 kann man nachlesen:

Artikel 10

Jede Person hat bei der Feststellung ihrer Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen sie erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.

Artikel 11

Jede Person, die wegen einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange ihre Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem sie alle für ihre Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäss dem Gesetz nachgewiesen ist.

Die Drohnenangriffe in Afrika werden von Stuttgart aus geleitet, durch das US-Africa Command, mit der Billigung der deutschen Regierung, obwohl Deutschland längst die Todesstrafe abgeschafft hat. http://de.wikipedia.org/wiki/United_States_Africa_Command

 Drohnen-Angriffe der USA schüren den Terrorismus

Die Nobelpreisträgerin Malala Yousafzai erinnerte Barack Obama bei ihrem Besuch im Weissen Haus daran, dass die Drohnen-Angriffe der USA in Pakistan gegen Anhänger des Terrornetzwerks Al-Kaida und die radikalislamischen Taliban den Terrorismus nur schüren würden. Auch viele Unschuldige würden bei diesen Angriffen getötet, was zu grossem Unmut in der pakistanischen Bevölkerung führe. Unschuldige Opfer werden durch diese Akte getötet.

Drohnen-Angriffen des US-Geheimdienstes CIA erinnert an Anschläge von Terroristen

Die Taktik bei den Drohnen-Angriffen des US-Geheimdienstes CIA erinnert an Anschläge von Terroristen, die nach dem Explodieren der ersten Bombe Minuten später einen zweiten Sprengsatz hochgehen lassen und die Malala Yousafzai im Internet mit einem zweiten Mordversuch drohten. Getötet und verletzt werden dann Menschen, die herbeigeeilt sind, um zu helfen. Beispiel: Eine 67 Jahre alte pakistanische Hebamme, die gerade Okra-Gemüse pflückte, wurde bei einem ersten US-Drohnenangriff getötet, zwei ihrer Enkel wurden verletzt. Als andere Menschen aus einem nahe gelegenen Haus herbeieilten, um zu sehen was da geschehen war und dann zu helfen, schlug eine zweite Drohnen-Rakete ein und verletzte weitere sieben Kinder.

US-Drohnenangriffe haben in den vergangenen Jahren schon tausende unschuldige Menschen getötet

Kritiker bezeichnen solche Angriffe als “klassische terroristische Taktik”, die “double tap” genannt wird. Beim zweiten Angriff sind meist mehr Opfer zu beklagen, wie man in einem Beitrag von William M. Boardman bei Global Research (Kanada) lesen kann. (1) So sind durch die US-Drohnenangriffe in den vergangenen Jahren schon tausende unschuldige Menschen getötet worden.

(1) http://www.globalresearch.ca/the-u-s-is-a-state-sponsor-of-terrorism/5357437

Filme zum US-Drohnenkrieg:

Die Wunden von Waziristan, von Ein Film von Madiha Tahir, Paregon Films 2013

http://www.alternativ.tv/us-drohnenkrieg-die-wunden-von-waziristan/

American Drone, Operation Paul Revere, veröffentlicht 20.05.2013

http://www.youtube.com/watch?v=j5eD2PW2ks4

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