Kriege lassen Rüstungskonzerne „gesunden“, lassen Aktienkurse der Todesindustrie steigen

Die Aussicht Syrien zu bombardieren – oder irgendein anderes Land – ist auch ein Geschäft. Bomben, Granaten und Raketen, die jetzt dann vielleicht auf Damaskus herunter regnen werden, sind „gesund“ für den militärisch-industriellen Komplex. Transnationale Konzerne und internationale Banken erzielen bei Kriegen, bei diesen tödlichen Schachspielen, „schöne“ Gewinne. Wer daran zweifelt, soll die Kursentwicklung von Rüstungsfirmen in der letzten Zeit verfolgen, zum Beispiel von Raytheon und Lockheed Martin. Raytheon ist ein amerikanischer Rüstungskonzern, der 2011 Kriegsmaterial für 22 Milliarden US-Dollar verkauft hat. Raytheon steht mit seiner Kriegsproduktion laut dem Stockholm Peace Research Institute, SIPRI, an der fünften Stelle auf diesem Planeten. Der US-Konzern Lockheed Martin brachte 2011 sogar Kriegsgerät für 36 Milliarden US-Dollar in Umlauf. Lockheed Martin ist der grösste Rüstungskonzern dieser Welt. Kriege, und schon nur die Ankündigung von Kriegen, lassen die Aktienkurse der Rüstungsindustrie rasant steigen. Es werden jeweils „Bombengeschäfte“ erwartet. – Banken finanzierten schon den Krieg gegen Napoleon. – Der Aktienkurs von Lockheed Martin lag im April 2013 bei 95, gegen Ende August schon bei 125. Der Aktienkurs dieses Rüstungskonzerns erreichte damit gegen Ende August 2013 seinen Höhepunkt, weil der Krieg gegen Syrien vor der Türe stand. Der Aktienkurs Raytheons lag am 1. Juli 2013 noch bei 66 und Ende Augst schon bei 76. Der Aktienkurs erreichte gegen Ende August seinen Jahresshöchststand, als die USA drohten Syrien anzugreifen. – Es ist Krieg, die Aktionäre der Todesfabriken jubeln.

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