Kopftuch, Beschneidung, Kriegsdienst, Allah und der liebe Gott

Einmal muss der Koran herhalten für das Kopftuch, dann für die Beschneidung der Mädchen. – Heute bekämpfen muslimische Religionsführer diese furchtbare vorislamische Tradition der Mädchenbeschneidung. – Dann wieder werden aus religiösen Gründen Knaben beschnitten. Eine Muslimin meinte dazu: “Warum soll ich meinem kleinen Buben etwas abschneiden lassen, das Allah ihm gegeben hat?”

Was jetzt aber die grössten Wellen wirft sind die Kopftücher. Aber Frauen mit einem farbigen Kopftuch, vielleicht noch verziert mit glänzenden Glasperlen, wie an einem Weihnachtsbaum, können modisch sehr attraktiv sein. Auch Nonnen können mit ihrem Kopftuch sehr schick aussehen, junge Nonnen sogar verführerisch. Liederlich anzusehen hingegen sind die zerrissenen Blue Jeans die heute von Frauen und Männern getragen werden. Auch all die schwarzen, flächendeckenden Tätowierungen von Armen, Beinen und Gesichtern sind ein Gräuel, auch die diversen Piercings an Nasen, Lippen, Stirnen, Backen und sogar an Zungen.

Was aber nicht wie Kopftücher grosse Kontroversen auslöst sind Militärpfarrer und Militärbischöfe in Armeen. Im Krieg in Afghanistan, der nun schon bald zwölf Jahre dauert, „arbeiten“ Feldgeistliche, wie beim Irakkrieg, wie beim Krieg auf dem Balkan. „Gott ist mit euch“, wird den Soldaten durch Militärpfarrer und Militärbischöfe suggeriert. Siehe auch. Keinen Segen für das Militär! www.militaerseelsorge-abschaffen.de.

Bis das Christentum unter Kaiser Konstantin dem Ersten im römischen Reich Staatsreligion wurde, weigerten sich die Christen der Botschaft Jesus folgend Kriegsdienst zu leisten. Seit dieser konstantinischen Wende, ab 313 nach Christus, wurde die christliche Gewaltlosigkeit jedoch in den Hintergrund gedrängt. Seither unterstützen die christlichen Kirchen mehrheitlich Armeen und Kriege. Christliche Feldprediger werden vom Staat bezahlt. Militärpfarrer tragen militärische Kleidung und bewegen sich in militärischen Fahrzeugen. Feldgeistliche denken und reden wie die Soldaten. Die Militärseelsorge ist auf diese Weise ein kleines nützliches Rad in der grossen militärischen Maschine. Die Kirchen unterstützen auf diese Weise das Militär und die Gewalt. Die Frage stellt sich: Sollen heute die christlichen Kirchen weiterhin nicht mehr der Botschaft Jesus Christus der Gewaltlosigkeit folgen? Ist die Gewaltlosigkeit für die Kirchen immer noch einfach ein altes Eisen? Soll die Kirche weiter Armeen und Kriege unterstützen mit ihrem Personal? Soll es weiter so bleiben, dass die Gewaltlosigkeit Sache bleibt von christlichen Sekten, der Zeugen Jehovas, aber nicht Sache der grossen Kirchen? In Nazideutschland waren es nur die Kirche der Zeugen Jehovas die sich weigerten Hitlers Kriege zu unterstützen.

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