Jahresversammlung IFOR CH 2012

29 Personen nahmen am 4. März an der Jahresversammlung von IFOR-MIR CH in Aarau teil. Mit 14 Romands und 15 DeutschschweizerInnen war die Teilnahme von einer erfreulichen Ausgeglichenheit. Mehrere Mitglieder haben in einer Evaluationsrunde berichtet, dass sie ein Jahr nach dem Zusammenschluss und nach anfänglicher Skepsis überzeugt sind, dass das der richtige Schritt war und dass sie sich darüber freuen.

Jahresbericht (in der letzten Ausgabe NonviolenzMIRoir zu lesen), Jahresrechung und Budget 2012 wurden einstimmig genehmigt. Auch die neuen Statuten wurden genehmigt. Anlass zur Diskussion gibt das Konsensverfahren, nach welchem laut Statuten die Beschlüsse von IFOR Schweiz gefasst werden. Im Laufe des Jahres werden wir eine Konsultativversammlung durchführen zum Thema Konsens. Das Protokoll der JV wird sämtlichen Mitgliedern zugeschickt werden, entweder per Post oder per Email.

Nach dem Mittagessen stellte Michel Baumann das Projekt “The Meal” vor: Am 15. September – Sonnenwende – werden an zahlreichen Orten weltweit grössere und kleinere Mahlzeiten stattfinden – An zahlreichen Orten unseres Planeten treffen wir uns gleichzeitig an einer grossen Tafel zum gemeinsamen Essen. Der Anspruch: Wir unterstützen die Bauern hier und anderswo in ihrer Forderung nach dem Recht auf Nahrung und dem Zugang zu den natürlichen Lebensgrundlagen wie Land, Wasser, Wald und Saatgut für alle eigenständigen Völker.

Der neue IFOR-Vertreter bei der UNO in Genf, Derek Brett stellt sich vor. IFOR ist seit Jahren Mitglied von ECOSOC, dem wirtschaftlich-sozialen Rat der UNO. Dies erlaubt es, VertreterInnen zu delegieren, Eingaben zu machen sowie Berichte vorzulegen an ofiziellen UNO-Veranstaltungen. Derek Brett ist Spezialist der Fragen um Militär- und Kriegssteuerverweigerung und ist auch engagiert im Bereich der Menschenrechte. IFOR beabsichtigt, seine Vertretungen in New York, Genf, Paris und Wien vermehrt zu koordinieren. Damit soll es den rund 70 IFOR Zweigen weltweit leichter möglich sein, ihre Anliegen einzubringen.

IFOR Schweiz dankt der Pfarrei Peter & Paul in Aarau für die Zurverfügungstellung iher freundlichen Räumlichkeiten, sowie seinem Mitglied Frank Krause für die wunderbare Verköstigung. 

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