Jahresplanung 2011

Organisatorisches und Betriebliches

Umsetzung der Zusammenführung der beiden Vereine: Statuten, Buchhaltung, Spendenverwaltung, Mitgliederverzeichnis, Reglemente und Abläufe in Administration und Kommunikation.

Büro und Bibliothek

Sichtung Archivmaterial: Abklärung der Überführung ins Sozialarchiv Zürich, bzw. Friedensfonds La Chaux-de-Fonds.

Bibliothek: Abklärung Überführung der Bibliothek in eine öffentlich zugängliche und vernetzte, virtuell zugängliche Bibliothek.

Finanzgesuche an Kantonalkirchen wie bisher und z.T. Neu.

Förderung/Begleitung der Regionalgruppen

Das bisherige MIR Romand wird als Regionalgruppe weiter funktionieren. In St.Gallen werden bisherige regionale Aktivitäten als Regionalgruppe unter IFOR Schweiz in Zusammenarbeit mit andern lokalen oder regionalen Gruppen weiter geführt, so z.B. die von Fridolin Trüb ins Leben gerufene Friedenswoche. Es gibt eine Vernetzung mit lokalen und regionalen Initiativen, z.B. SUFO und Solinetz. Im Raum Basel gibt es die Serpaj Gruppe.

Zivildienst

Das Forum für Friedenserziehung ist anerkannter Einsatzbetrieb, hat aber gegenwärtig keine Zivis aufgenommen, trotz vieler Anfragen. Die Zivildienststelle ist avisiert über den Wechsel und wir hoffen, ab Sommer, oder spätestens 2012 einen Zivi einzustellen. Die Aufarbeitung des Archivs und der Geschichte des IFOR in der Schweiz wäre im Hinblick auf 2014 eine wichtige Aufgabe.

Projektaktivitäten

Grundsätzlich steht die Förderung der Zusammenarbeit und der Vernetzung im Vordergrund. Das hat einerseits mit der Grösse und Altersstruktur von IFOR Schweiz zu tun, andererseits mit dem Umstand, dass profilierte Veranstaltungen und Projekte erfolgreich mit ähnlich gelagerten Partnereinrichtungen unternommen werden.

Bildung und Training

Weiterführung des Trainings-Zykluses in Zürich, gemeinsam mit der Reformierten Kirche. Eine paralleles Projekt ist vorgesehen für die Westschweiz. Die Planung dazu ist hängig. Ebenso ist ein Bildungsangebot im Bereich Gewalt, Gewaltprävention und Gewaltfreiheit im Rahmen der Kirchen und weiterer zivilgesellschaftlicher Einrichtungen wichtig, gewissermassen in Nacharbeit der Dekade zur Überwindung von Gewalt. Eine Weiterbildung für Mitglieder von IFOR Schweiz ist ebenfalls vorgesehen.

Jährlich wiederkehrende Aktivitäten in der Trägerschaft und Planung

Internationaler Tag der Aktion zur Abrüstung (12.4.2011 – siehe Ostermarsch) Diesem Thema wird wohl vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt werden müssen. Die Ignoranz der absurden Proportionen zwischen Militär- und Sozialausgaben weltweit ist erschreckend und es ist die Pflicht des IFOR hier Bewusstseinsförderung zu treiben.

Ostermarsch (Fr 300) 2011: Ins Leben investieren statt von Zerstörung profitieren

Pfingstmarsch Menschenstrom gegen Atom (Fr 300)

Internationaler Tag des Friedens 21.9. und Internationaler Tag der Gewaltfreiheit 2.10. Hier besteht insbesondere die Möglichkeit, im Rahmen von Kirchgemeinden und kulturellen Einrichtungen Interventionen anzubieten und Bewusstseinsförderung zu treiben.

Internationaler Tag der Menschenrechte Dezember

Die drei ersten Aktivitäten stehen in der Hauptverantwortung von andern Einrichtungen. Die beiden letzteren sind am wenigsten entwickelt und verlangen unsere Aufmerksamkeit. Gespräche mit Caux und Friedensdorf sind im Gange hinsichtlich 21.9 und 2.10. Wir hoffen, gemeinsam etwas zu gestalten, was dezentral umgesetzt werden kann. Für den Tag der Menschenrechte ginge es darum, Bestehendes aufzunehmen und allenfalls auszubauen auf regionaler Ebene.

Gewaltprävention

Der Bund ist im Begriff ein landesweites Präventionsprogramm Jugend und Gewalt aufzugleisen. Diese Thematik muss von Einrichtungen der Zivilgesellschaft aufgenommen und gefördert werden. Einerseits wird IFOR Schweiz von der zuständigen Bundesstelle auf dem Laufenden gehalten, andererseits ist es an uns, nach Möglichkeiten der Bewusstseinsbildung und Umsetzung zu suchen. Eine Zusammenarbeit mit ASEPAIX, Friedensdorf, Friedensrat und Caux ist im Anlaufen. Die Idee ist, eine Veranstaltung oder Kampagne auf nationaler Ebene durchzuführen. Dies steht noch in den Anfängen und stellt für uns auf inter-religiöser Ebene eine wichtige Herausforderung dar.

Publikationen

Nonviolenz/MIRoir werden dreimal jährlich gemeinsam und zweisprachig produziert werden. Die Papierversion soll reduziert werden indem Mitglieder und Abonnenten die Publikation in digitaler Form per Email erhalten, sofern erwünscht. Damit können erhebliche Kosten gespart werden.

Eine Sondernummer wie bisher im Rahmen der Dekade zur Überwindung von Gewalt ist möglich, voraussichtlich zum Thema Gewaltprävention. Diese Sondernummer kann an Kantonalkirchen verkauft werden.

Vom FfF gibt es einen beachtlichen Büchervorrat, der weiterverkauft werden kann.

Ein Nachrichtenbrief in digitaler Form und eventuell nach Sprachen getrennt wird ab April regelmässig versandt. Die Produktion geschieht im Rahmen der Website.

IFOR und 2014

Last but not least ist festzuhalten, dass der Geschäftsführer im Rahmen von IFOR als Präsident recht stark engagiert ist. Der Aufwand ist umso grösser als IFOR in den vergangenen Jahren in Schieflage geraten ist, was die Organisation, Vernetzung und Kommunikation angeht. Die Aufarbeitung ist dringend und erheblich und der Schweizer Zweig von IFOR hilft indirekt tatkräftig mit. Wichtig ist aber auch, dass zum 100-jährigen Bestehen des IFOR die Schweiz mit Deutschland und Österreich ab sofort gemeinsam die Planung der Jubiläumsveranstaltungen und des IFOR Councils in Konstanz/Kreuzlingen an die Hand nehmen wird. Kontakte dazu in Konstanz sind bestens geknüpft und es wird viele Freiwillige brauchen…

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