Flüchtlinge und rüstungsfreie Zone Schweiz

Die Flüchtlingskrise hat dazu geführt, dass die Hilfsbereitschaft mit Flüchtlingen menschenwürdig umzugehen gestiegen ist. Nicht gestiegen ist die Bereitschaft endlich die riesigen Ausgaben für die Rüstung zu reduzieren zugunsten des Baus einer humaneren Welt. Für die Rüstung wird auf dieser Erde x-mal mehr ausgegeben als für den Aufbau der Landwirtschaft, von Schulen und medizinischen Einrichtungen in armen Ländern. Wie wäre es, wenn die Schweiz zu einer rüstungsfreien Zone erklärt würde? Schweizer Banken finanzieren ab sofort keine Waffengeschäfte mehr und beteiligen sich nicht mehr an in- und ausländischen Unternehmen der Todesindustrie? Die ausländischen Rüstungskonzerne in der Schweiz, die deutsche Rheinmetall, der US-Konzern General Dynamics, Besitzer von Mowag, stellen ihre Produktion auf zivile Güter um? Die bundeseigene Rüstungsbetriebe Ruag, mit ihren Waffenfabriken in der Schweiz, Deutschland, Ungarn, Schweden, Österreich, Frankreich, Australien und den USA verkaufen Nato Armeen und anderen Streitkräften keine Munition, Granaten und anderes Kriegsgerät mehr?

Terror mit Bomben bekämpfen, mit Krieg Demokratie installieren?

Vor allem Kriege machen Menschen zu Flüchtlingen. Die heutigen Kriege, mit diesen furchtbaren Zerstörungen, wurden erst möglich durch Waffenlieferungen der Industrieländer und durch die ständigen Einmischungen des Nordens in Konfliktgebieten. Der Norden versuchte gerade seit den seltsamen Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA mit Krieg den Terror zu bekämpfen, nicht gehorsame Diktatoren zu stürzen und militärisch Demokratien zu installieren. Für die Terroranschläge vom 11. September 2001 wurden 19 arabische Männer verantwortlich gemacht. Architekten und Ingenieuren verlangen wegen all der Ungereimtheiten bei diesen Terrorattacken eine neue Untersuchung von 9/11. (1)

Hebammenschule in Somalia, eine Einrichtung die auch weibliche Genitalverstümmelungen verhindern könnte

Somalia hat etwa 10 Millionen Einwohner. Über eine Million Somalier sind im Lauf des 25 jährigen Bürgerkrieges und den militärischen Interventionen von ausländischen Mächten ins Ausland geflüchtet, vor allem nach Kenia. Somalia zählt weiter etwa eine Million intern Vertriebener, die unter prekären Verhältnissen leben. In Somalia wäre der Aufbau von Schulen und von medizinischen Einrichtungen sehr wichtig, aber die Mittel fehlen. Zum Beispiel möchte der somalische Arzt Dr. Abdi Hersi in Somalia, der Leiter von Swisso Kalmo in Afrika, eine Hebammenschule eröffnen. Diese Hebammenschule würde auch mithelfen, dass in Somalia endlich weniger kleinen Mädchen die Genitalien verstümmelt werden. Die weibliche Genitalverstümmelung wird übrigens längst von islamischen Geistlichen und Regierungen abgelehnt, auch in Somalia. Infos über Swisso Kalmo: www.swisso-kalmo.ch und englisch: www.swisso-kalmo.org. (2)

(1) Informationen über den 11. September 2001, über die Recherchen von Architekten und Ingenieuren, sind auf der Schweizer Website http://www.ae911truth.ch/ abrufbar.

(2) Swisso Kalmo engagiert im Gesundheitswesen in Somalia
Unentgeltliche medizinische Betreuung
Von Heinrich Frei

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=21839

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