Entwicklungshilfe Frankreichs: Bombardierungen?

Der französische Präsident François Hollande will mehr tun für die Entwicklungshilfe, wie er vor der UNO in New York erklärte. Gehört auch die Bombardierung des Iraks und Syriens dazu? War auch der Krieg in Libyen an dem Frankreich teilnahm auch Entwicklungshilfe, um dort mit Bomben eine Demokratie zu installieren? Gehören zur Entwicklungshilfe auch die französischen Kriegsmaterialexporte an die islamistischen Diktaturen in der Golfregion, an Saudi-Arabien usw., die jetzt das ärmste Land in der Region, den Jemen zusammenbomben? Gehört zur französischen Entwicklungshilfe auch die Lieferung von Kriegsschiffen an Ägypten dazu die an Russland hätten geliefert werden sollen? In Ägypten lebt ein grosser Teil der Bevölkerung in grosser Armut.

Bomben auf Syrien, wie vorher Bomben auf den Irak und Libyen

Frankreich bombardiert jetzt erstmals Stellungen des sogenannten Islamischen Staates auch in Syrien, wie vorher im Irak. Bei solchen Bombardierungen des IS, sei es nun durch Syrien, die USA, Grossbritannien oder durch Golfdiktaturen, und vielleicht auch noch durch Russland, werden vor allem Zivilisten umkommen, Männer, Frauen und Kinder die mit dem Krieg nichts zu haben.

Frankreich: Gefährlich mit Kriegspolitik, Atomstreitmacht und Atomkraftwerken

Frankreich ist auch unter dem Pseudo-Sozialisten Hollande sehr gefährlich mit seiner Kriegspolitik, seiner Atomstreitmacht und seinen alten Atomkraftwerken, zum Beispiel mit dem AKW Fessenheim in der Nähe von Basel in der Erdbebenzone des Oberrheintalgrabens.

Frankreich: Wohlstand wird durch riesige Rüstungsausgaben vernichtet

Die Kriegspolitik Frankreichs hat Folgen: Der Wohlstand wird auch unter der so genannt sozialistischen Regierung Hollande weiter durch die riesigen Rüstungsausgaben vernichtet. Pro Kopf der Bevölkerung vergeudet Frankreich doppelt so viel Geld für die Rüstung wie zum Beispiel Deutschland. Frankreich USD 1061, Deutschland USD 568 pro Kopf. Zahlen 2011.

http://de.wikipedia.org/wiki/Verteidigungsetat

„La Grande Nation“ ruiniert sich ständig mit Kriegen

Frankreich ruinierte sich schon nach dem Zweiten Weltkrieg mit seinen Kriegen: in Indochina 1954 – 1962, in Algerien 1954 – 1962, in Afghanistan, dem Balkan, in Libyen und in anderen offenen und geheimen militärischen Interventionen. Auch das Atomwaffenprogramm Frankreichs verschlang Milliarden. Noch 1964 gab es rund um Paris und Marseille Bidonvilles, elende Bretterhüttenstädte. Bis etwa 1960 baute man in Paris keine neuen Spitäler, weil „La Grande Nation“, ständig mit Kriegen und den Aufbau seiner Atomstreitmacht beschäftigt war.

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