Eine Brücke über den Röschtigraben für Friedensbildung in der Schweiz

Am Wochenende vom 27./ 28.10. 2012 wurde im Friedensdorf in Broc das NETZWERK FRIEDENSBILDUNG SCHWEIZ ins Leben gerufen.

Grosse und kleine Organisationen aus der ganzen Schweiz haben an der Tagung „Friedensbildung in der Schweiz- Herausforderungen und Perspektiven“ teilgenommen. Am symbolischen Ort auf der Grenze der deutschen und französischen Schweiz organisierten IFOR-MIR CH, der Schweizerische Friedensrat, Go for Peace, ASEPaix, SCI und das Friedensdorf gemeinsam die erste deutsch-französischsprachige Fachtagung zu Friedensbildung und Gewaltfreiheit in der Schweiz. Das grosse Interesse der im Bereich der Friedensarbeit tätigen Organisationen hat gezeigt, dass Friedensbildung ein bisher eher vernachlässigter Bereich der Bildungslandschaft ist und das Bedürfnis nach mehr und gemeinsamem Handeln kam klar zum Tragen. Als aktuelle Fragen der Bildungspolitik stehen insbesondere die Umsetzung des «Plan d’études romand» (PER) und die definitive Ausgestaltung des «Lehrplans 21» an sowie die Stellung und Unterstützung der ideellen Bildung im Weiterbildungsgesetz, das nun nach der Vernehmlassung im letzten Frühjahr in Ausarbeitung ist. Und auf UNO-Ebene geht es im Rahmen einer Arbeitsgruppe zur Deklaration z aflcio.org um Recht auf Frieden aflcio.org um eine möglichst gehaltvolle Berücksichtigung der Friedensbildung. „Enfin!“ und „Weitermachen!“ waren zwei kurze, klare Schlussvoten.

Nebst einer online-Plattform für Aktivitäten und Angebote aller Netzwerkorganisationen sind regelmässige Fachtagungen geplant, um die schulische und ausserschulische Friedensbildung und Gewaltfreiheit in der Schweiz weiterzuentwickeln und ihr das nötige Gewicht zu verleihen.

Mehr Informationen auf Friedensbildung.ch

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