Åland Inseln, demilitarisierte Zone, ein Vorbild für die Welt

Die Åland Inseln zwischen Schweden und Finnland sind ein wunderbarer Ferienort, ein Ort auch um dem Frieden entgegenzusegeln. Die finnischen Åland Inseln zwischen Schweden und Finnland sind nämlich seit dem Krimkrieg, seit 1856, demilitarisiert. Im Krimkrieg, im Ostseeraum, wurde 1864 die russische Festung Bomarsund auf den Åland-Inseln von den Alliierten, von Grossbritannien und Frankreich, angegriffen und zerstört. (http://de.wikipedia.org/wiki/Krimkrieg)

Internationale Abkommen verbieten heute Finnland in der Region der Ålandinseln irgendwelche feste militärische Einrichtungen zu bauen, Militärflugplätze oder andere für militärische Zwecke dienende Einrichtungen zu unterhalten. In Åland, oder finnisch Ahvenanmaa, besteht auch keine Militärdienstpflicht wie in Finnland. Die Åland Inseln könnten ein Vorbild werden für eine Welt ohne Militär, ohne Krieg. Zu Åland gehören 6’757 Inseln und Klippeninseln, davon sind 60 bewohnt. In Åland leben etwa 28‘000 Menschen. Im Sommer besuchen viele Touristen diese Inseln. (http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%85land)

Kosovo, statt demilitarisiert US- Militärstützpunkt Camp Bondsteel

Auch Serbien schlug seinerzeit vor Kosovo einen ähnlichen autonomen Status zu verleihen wie Åland, also autonom, selbstverwaltet und demilitarisiert. Aber solche Vorschläge wurden abgelehnt, denn die USA hatten bereits im Kosovo einer ihren weltweit grössten Militärstützpunkt installiert, Camp Bondsteel. Auch die kosovarische Regierung wollte von einem autonomen Status und einer Demilitarisierung im Schosse Serbiens nichts wissen.

Leider wurde dem Kosovo nach dem Krieg einseitig militärisch „geholfen“, trotzdem dieser Staat eher zivile Aufbauhilfe nötig gehabt hätte. Heute sind schätzungsweise 40 Prozent der Menschen im Kosovo arbeitslos. Der Kosovo war schon im alten Jugoslawien das Armenhaus der Republik. Mit einem forcierten zivilen Aufbau, statt einem militärischen „Aufbau“ und der Stationierung von ausländischen Soldaten, wäre der Kosovo heute sicher wohlhabender. Vielleicht wäre es in einem prosperierenden Land auch einfacher gewesen die Drogenmafia des Kosovo zu entmachten.

Warum nicht wie Åland weitere Gebiete demilitarisieren?

Warum nicht wie Åland weitere Gebiete demilitarisieren? Und: Für den Frieden nicht für den Krieg produzieren? Laut dem Stockholm Peace Research Institute (SIPRI) wurde 2011  1‘738 Milliarden US Dollar für die Rüstung vergeudet. Das sind 289-mal weniger als das Budget des Welternährungsprogramms von 6 Milliarden US Dollar beträgt. – Für 2010 wurde für das Welternährungsprogramm mit Ausgaben in der Höhe von fast 6 Milliarden US-Dollar gerechnet, die tatsächlichen Spenden beliefen sich aber nur auf etwa 3,82 Milliarden US-Dollar. (laut Wikipedia)

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) der UNO verfügt über ein jährliches Budget von 2 Milliarden US Dollar, also 869 mal weniger als die Rüstungsausgaben dieser Welt.

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